Die
Deutsche Gesellschaft für Humanökologie e.V.
Die
DGH wurde am 28.6.1975 auf der Reisensburg bei Günzburg/Donau
gegründet. In ihren frühen Jahren war sie vorwiegend
sozialmedizinisch geprägt, bis sie sich um eine thematische
Ausweitung in weitere Wissenschafts- und Politikfelder bemühte. Heute
ist sie ein Forum, in dem Experten aus allen Bereichen der
Umweltwissenschaften zusammenkommen, um voneinander zu lernen und
miteinander zu diskutieren: Hochschullehrer und Verwaltungsleute,
Mediziner und Ingenieure, Studenten und Pensionäre. Seit 1989 hält
die DGH ihre wissenschaftlichen Jahrestagungen zu interdisziplinär
angelegten Schwerpunktthemen meist in dem mainfränkischen
Weinbauernstädtchen Sommerhausen bei Würzburg ab.
|
Ziele
Die
Humanökologie ist eine neuartige wissenschaftliche Disziplin, deren
Forschungsgegenstand die Wirkungszusammenhänge und Interaktionen
zwischen Gesellschaft, Mensch und Umwelt sind. Ihr Kern ist eine
ganzheitliche Betrachtungsweise, die physische, kulturelle,
wirtschaftliche und politische Aspekte einbezieht. Der Begriff
Humanökologie stammt ursprünglich von den soziologischen Arbeiten
der Chicago-Schule um 1920 und verbreitet sich seitdem als
Forschungsperspektive in den Natur-, Sozial- und
Planungswissenschaften sowie in der Medizin. In einigen Ländern
wurden universitäre Lehrstühle eingerichtet.
Entsprechend
ihrer Satzung verfolgt die DGH die Förderung der Wissenschaft,
Forschung und Bildung auf dem Gebiet der Humanökologie und die
Verbreitung ihrer Erkenntnisse. Diesem Ziel dienen vor allem folgende
Maßnahmen:
-
Durchführung
wissenschaftlicher Tagungen in der Regel im Zusammenhang mit der
Mitgliederversammlung;
-
Durchführung
von Forschungsvorhaben durch die Gesellschaft als ganze oder durch
dafür gebildete Studiengruppen;
-
Weiterbildung
Interessierter oder ausgewählter Zielgruppen, insbesondere von
Verwaltungsmitarbeiter/innen, Lehrer/innen, Dozent/innen der
Erwachsenenbildung, Studierenden im Zusammenhang mit den
wissenschaftlichen Tagungen oder speziellen
Weiterbildungsveranstaltungen, z.B. internationalen Sommerschulen.
|